Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung Österreichs im internationalen Vergleich. Die Untersuchung folgt dem Drei-Säulen-Modell der Wettbewerbsfähigkeit "Beyond GDP", das neben Kennzahlen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch Aspekte des sozialen Ausgleichs und der ökologischen Transformation einbezieht.
Die Untersuchung liefert differenzierte und faktenbasierte Einsichten über die aktuelle Dynamik und Herausforderungen des österreichischen Wirtschaftsstandorts. Sie basiert auf dem WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit sowie einer Hintergrundstudie aus dem Jahr 2023. Für dieses Buch wurden die Kapitelstruktur und die Auswahl der Indikatoren überarbeitet sowie alle Datensätze aktualisiert und neu ausgewertet.
Der Inhalt
- Drei Säulen der Wettbewerbsfähigkeit
- Wirtschaftliche Entwicklung
- Sozialer Ausgleich
- Ökologische Transformation
- Regionalwirtschaftliche Entwicklungen
Die Autorinnen und Autoren
Michael Peneder
ist Industrieökonom mit den Schwerpunkten Wettbewerb und Innovation.
Benjamin Bittschi
ist Experte für Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit.
Anna Burton
ist Ökonomin im Bereich Regionalökonomie und räumliche Analyse.
Angela Köppl
ist Umweltökonomin mit den Schwerpunkten Energie und Klima.
Thomas Url
ist Makroökonom mit Forschungsschwerpunkt Finanzdienstleistungen.
Alle Autorinnen und Autoren arbeiten am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) in Wien.
"Der Wirtschaftsstandort Österreich wird schlechtgeredet, meist kommen darin einseitige wirtschafliche Interessen zum Ausdruck. ... Erfahrene Forscherinnen und Forscher des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) haben diese Aufgabe in ihrem Band "Wirtschaftstandort Österreich: Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung" übernommen. Sie definieren Wettbewerbsfähigkeit als "die Fähigkeit eines Wirtschaftssystems, unter sich ständig verändernden und gestaltbaren Rahmenbedingungen nachhaltig hohe Realeinkommen zu schaffen und die sozialen und ökologischen Lebensbedingungen zu verbessern". Das ist ein vielversprechender Zugang, denn er verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialem Ausgleich und ökologischer Transformation ..." (Markus Marterbauer, in: Falter, Heft 39, 2025)
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