Was bedeuten Menschlichkeit und Würde im Zeitalter der künstlichen Intelligenz? In seiner Enzyklika "Magnifica humanitas" eröffnet Leo XIV. eine wegweisende Perspektive auf die großen ethischen Fragen unserer Zeit. Die Enzyklika betont: Verantwortung darf nicht an Maschinen delegiert werden. Im Zentrum muss immer der Mensch stehen - seine Einzigartigkeit, seine Freiheit, seine Verantwortung, seine unveräußerliche Würde.
Martin Werlen OSB, Prof. Peter Dabrock, Eva Maria Welskop-Deffaa und Prof. Ursula Nothelle-Wildfeuer ordnen das Schreiben aus theologischer, sozialer und gesellschaftlicher Sicht ein.
Über den Autor Papst Leo XIV.
Leo XIV. wurde am 8. Mai 2025 zum Papst gewählt. Als Robert Francis Prevost 1955 in den USA geboren, trat er nach einem Mathematik- und Philosophiestudium in den Augustinerorden ein. Nach weiteren Studien und der Priesterweihe war er im Dienst seines Ordens in Peru und in den USA eingesetzt. 2001-2013 war er Generaloberer der Augustiner mit Sitz in Rom. 2014-2023 war er als Bischof in Peru tätig. Seit 2023 war er im Vatikan u. a. Leiter der Behörde für die Bischöfe der katholischen Kirche.Jesuitenpater Dr. Godehard Brüntrup ist Professor für Philosophie und kommissarischer Leiter des Instituts für naturwissenschaftliche Grenzfragen zur Philosophie und Theologie (ING) an der Hochschule für Philosophie in München mit regelmäßigen Lehrveranstaltungen in den USA. Er ist Schüler von Peter Bieri und befasst sich seit über 30 Jahren mit Fragen der Künstlichen Intelligenz.