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Eine kurze Geschichte der Selbstauskunft
Autor: Valentin Groebner
CHF 28.50
ISBN: 978-3-10-397099-9
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Lieferbar in 48 Stunden
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Was steckt eigentlich hinter dem neuen Zwang, sich zu zeigen? Mit viel Humor, Selbstironie und klugen Beobachtungen erzählt Valentin Groebner - »eine(r) der coolsten Geschichtswissenschaftler momentan überhaupt« (litera.taz) - seine kurze Geschichte der Selbstauskunft.
Denn ob im Bewerbungsgespräch oder per Instagram-Account, bei der Teambildung oder im Dating-Profil: Ohne Selbstauskunft geht heute nichts. Sie ist sowohl Lockstoff als auch Pflicht, steht für Reklame in eigener Sache und das Versprechen auf Intensität und Erlösung, in den Tretmühlen der digitalen Kanäle ebenso wie in politischen Debatten um kollektive Zugehörigkeit.
Doch wie viel davon ist eigentlich Zwang, und wie viel Lust? Was haben wir, was haben andere vom inflationären Ich-Sagen und Wir-Sagen? Diesen Fragen geht Valentin Groebner auf der Suche nach dem Alltäglichen nach. Er zeigt, was historische Beschwörungen der Heimat mit offenherzigen Tattoos gemeinsam haben, und was den Umgang mit alten Familienfotos und demonstrative Rituale des Paar-Glücks (Stichwort Liebesschlösser an Brückengeländern) verbindet. Doch ist öffentliche Intimität wirklich die Währung für Erfolg - oder eine Falle?

Autor Valentin Groebner
Verlag Fischer S.
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 192 S.
Lieferstatus Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen 1 s/w-Abbildung
Masse H21.0 cm x B13.3 cm x D2.1 cm 297 g
Auflage 2. Auflage
Verlagsartikelnummer 1094066

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